Fachschule für Lebensmitteltechnik

Technikertag 2012 

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KLASSEN

DIE AUSSTATTUNG DER FACHSCHULE

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STELLENANGEBOTE



Im Folgenden finden Sie die Kurzfassungen der Vorträge am Technikertag
2012 LmT. Wir danken an dieser Stelle noch einmal allen
Referenten für ihr Engagement bei der Gestaltung
dieser Veranstaltung.

(Fotos: Dr. Sonja Möller, Friedrich Schneider)

 

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 Oberstudiendirektor Bernhard Henn
(Schulleiter der BBS I Technik Kaiserslautern)
bei seiner Begrüßungsansprache zum TT 2012.

 

 Studiendirektor Albert Faßbender begrüßt zum letzten
Mal als Leiter der Fachschule die Besucher und stellt die
Ansprechpartner aus den aktuellen Klassen der FSLmT vor.

 

 

 

 

 Auditorium

 

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Einhaltung der Fertigpackungs-Verordnung mit Hilfe
automatischer Wiegesysteme

 

Berthold Jonigk, Firma Wipotec Wiege- und Positioniersysteme GmbH,
Kaiserslautern

Gemäß der neuesten Ausgabe der Fertigpackungs-Verordnung muss der Mittelwert von 10 000 Stück bzw. der Stunden-Produktion der gekennzeichneten Nennfüllmenge entsprechen. Damit soll sowohl der Verbrauchererwartung als auch den Möglichkeiten bei der Lebensmittelproduktion entsprochen werden: Auf der einen Seite verlangt der Kunde zu Recht die Einhal­tung der deklarierten Füllmenge, andererseits steht der Hersteller oder Verpacker häufig vor dem Problem, Lebensmittel nicht immer „Gramm genau“ abwiegen zu können. Durch Überfüllung können finanzielle Einbußen in beträchtlichem Umfang entstehen.

 

Dem Produzenten kommt der Gesetzgeber mit zulässigen Minusabweichungen ent­gegen. So dürfen diese beispielsweise bei Nenngewichten zwischen 5 g und 50 g max. 9 % betragen, bei  Nenngewichten zwischen 1 000 und 10 000 g  jedoch nur 1,5 % (= T1). Hierbei wird berücksichtigt, dass kleine Abfüllmengen schwerer einzuhalten sind als größere und bei dynamischen Waagen entsprechende Messfehler auftre­ten. Dies macht eine ständige Aufzeichnung der Abfüllmenge erforderlich, wobei der Mittelwert aus Sicherheitsgründen oberhalb der Nennfüllmenge liegen sollte. Verpa­ckungen oder Produkte, die leichter sind als die doppelte Toleranz (= T2), müssen aussortiert werden. Von Verpackungen, deren Füllmenge zwischen den Toleranzen T1 und T2 liegen, dürfen max. 2 % in den Verkauf gelangen.

 

„Gewichtsüberschreitung kostet Geld!“ - Kosten, die an den Verbraucher weitergegeben werden! Wird bei­spielsweise bei einer Tagesleistung von 100 000 Packungen das Nenngewicht je­weils um 1 g überschritten, macht dies pro Schicht 100 kg aus; pro Jahr bedeutet dies eine Überfüllung von 23,7 t. Abfüllprobleme wie Luftblasen, Verklumpen (z.B. bei Erbsen), Füllkopf­blockaden sowie temperaturbedingte Schwankungen können diese „Verluste“ weiter in die Höhe treiben.                

 

OCS-Wiegesysteme der Firma Wipotec können hier Abhilfe schaffen. Die Einhaltung der geforderten Mittelwerte wird hier durch unterschiedliche Faktoren garantiert. So beeinflusst die Kontrollwaage direkt die Füllmaschine, was gegenüber Stichproben per Hand deutliche Vorteile aufweist. Gleichzeitig gibt das Menü dieser Waagen nicht nur Auskunft über das Gewicht einer bestimmten Packung, sondern zeigt an, wie viele Packungen zu schwer oder zu leicht sind, welche Menge aussortiert wur­de und wie hoch der momentane Mittelwert ist. Fehlerhafte Produkte können auto­matisch aussortiert werden. Ziel ist stets ein Wiegesystem anzuwenden, das der Produktionsgeschwindigkeit eines Betriebes entspricht. So sind auch Mehrspursyste­me mit beispielsweise 5 bis 10 Spuren möglich sind. Bei der Waffelherstellung liegt der Rekord bei 640 Wägungen pro Minute.

 

Auch im Nassbereich lassen sich OCS-Waagen problemlos verwenden, da sie als offenes, „nicht-verpacktes“ System Spritzwasser geschützt und aus hygienischer   Sicht problemlos mit einem Hochdruckreiniger zu reinigen sind. Da Computer-Kombinationswaagen nicht kalibrierfähig sind, können OCS-Wiegesysteme auch zur Gewichtskontrolle eingesetzt werden, indem sie mit diesen kombiniert werden und sie ansteuern. Ihre vielfältigen Einsatzmöglichkeiten reichen vom Abwiegen von Teigen bis zur Kontrolle von Sackabfüllungen.

                       

Von Vorteil sind weiterhin sogenannte „weiche“ Bandübergänge und die Kombinationsmög­lichkeit mit Metalldetektoren und X-Ray-Scannern zur Fremdkörpererkennung. Damit stehen heute Wiegesysteme zur Verfügung, die nicht nur die Einhaltung der dekla­rierten Füllmengen, sondern auch den Ausschluss fehlerhafter Waren garantieren. Ferner ermöglichen OCS-Wiegesysteme eine lückenlose Dokumentation im Sinne des Qualitätsmanagements. Je nach Produkt amortisieren sich die Anschaffungskosten in sieben bis zwölf Monaten.

 

 

Berthold Jonigk 

Text: Dr. Sonja Möller, Friedrich Schneider

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Erstmalig Hausmesse im Rahmen des Technikertages

Wir bedanken uns bei den Ausstellern:

  • Firma Moguntia-Werke Mainz Gewürzindustrie GmbH, Mainz
  • Loryma GmbH, Zwingenberg/Bergstraße
  • TQC Dienstleistungsholding, Herten
  • Wipotec Wiege- und Positioniersysteme GmbH, Kaiserslautern
  • Backaldrin Kornspitz, Linz

Herr Blaumeiser von Fa. Moguntia im Gespräch mit Besuchern

 

 

Herr Bode erklärt interessierten Besuchern die
Nah-Infrarot-Technologie zur Analyse von Lebensmitteln



Herr Baier und seine Kollegin von Fa. Loryma GmbH
informieren über die Produktpalette

Herr Vom Berg erläutert Herrn Faßbender
das Wipotec-Wiegesystem

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Die Teams präsentieren dem interessierten Publikum
die Ergebnisse ihrer Projektarbeit

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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Autor: Friedrich Schneider
E-Mail: schneider@bbs1-kl.de

Letzte Aktualisierung:  11. August 2015

 
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