Fachschule Holztechnik

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Handlungskompetenzen
Hinweise
Organisation
Gruppenleistung



Handlungskompetenzen


Folgende Handlungskompetenzen sollen u.a. entwickelt werden:´

 

Form

Fähigkeit, eine umfassende und gegliederte Dokumentation der Projektarbeit zu erstellen. Hierzu gehören insbesondere eine formal korrekte Textdarstellung, richtiges Zitieren und das Anlegen eines fachgerechten, übersichtlichen  Literaturverzeichnisses.

 

Methode

Fähigkeit, fachspezifische Begriffe richtig anzuwenden, die erforderliche Literatur themenbezogen zusammenzustellen und auszuwerten.
Fähigkeit, die Arbeit sach- und problembezogen zu gliedern sowie die Argumentation folgerichtig zu entwickeln.
Fähigkeit, Materialien, Anschauungsmittel (Zeichnungen u. a.) zweckentsprechend einzusetzen und auszuwerten sowie Sachverhalte sprachlich korrekt und präzise zu formulieren.

 

Inhalt

Fähigkeit, innerhalb eines thematisch begrenzten Sachgebietes mit Hilfe fachspezifischer Methoden (z.B. Entwerfen/Konstruieren) selbständig zu Ergebnissen zu kommen.
Fähigkeit, die im Projektthema gegebene Problemstellung zu erfassen, zu analysieren und zu strukturieren sowie einen adäquaten Lösungsweg zur Problemstellung zu entwickeln und zu begründen.
Eingeschlossen sind außerdem die Fähigkeiten, einzelne Gedanken logisch zu verknüpfen, Sachverhalte angemessen zu gewichten und schließlich eine begründete Stellungnahme und Beurteilung/ Wertung vorzunehmen.

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Hinweise


Die zu entwickelnden Objekte sollen keine Einzelstücke (wie z.B. Gesellenstücke), sondern geeignet und volltauglich für eine serielle oder kommissionsweise Fertigung sein:

 

Folgende Kriterien sind u.a. bei der Konzeption zu beachten:
rationelle Fertigung ("Wirtschaftlichkeit")
individuelle zeitgemäße Gestaltung (Design, Proportionen, Farbe )
solide, langlebige Konstruktion ("Qualität")
Gewährleistung optimaler Funktion ("Funktionalität")
Bedienungssicherheit
Bevorzugung neuerer Werkstoffe  (z.B. MDF, Effektlacke)
Minimierung der Werkstoffkosten
Umweltverträglichkeit

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Organisation


  1. Von jeder Projektgruppe  (etwa 3 - 4 Fachschüler) macht jedes Mitglied einen Entwurf, bestehend aus einer Fertigungszeichnung mit Vorkalkulation. (Einzel-Vornote).
  2. Die Gruppe einigt sich nach Diskussion auf einen zu realisierenden gemeinsamen Gruppenentwurf, der dann von der Gruppe („Team“) noch verbessert werden kann.
  3. Die Gruppenmitglieder erstellen nun die Produktionsunterlagen, bestehend aus Fertigungszeichnungen, Perspektive, Materialliste und besprechen anhand eines angefertigten Modells abschließend die Konzeption.
  4. Steht der Entwurf endgültig fest, folgen Erzeugnisgliederung, Vorkalkulation, Arbeitsablauf- und Betriebsmittelplanung. Es werden anschließend Angebote für die Werkstoff-Bestellung eingeholt.
  5. Jede Gruppe fertigt einen Prototyp und reflektiert die gewonnenen Erkenntnisse in einer Nachbetrachtung innerhalb der Dokumentation und des sich anschließenden Kolloquiums

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Gruppenleistung


Von jeder Gruppe sind folgende Leistungen zu erbringen:

 

Schriftliche Dokumentation zu Gestaltung, Werkstoffauswahl, Ergonomie, Fertigung u.a.
Alle erforderlichen Produktionszeichnungen, Modell, Materialliste, Erzeugnisgliederung, Kalkulation und Arbeitsablaufplanung,
Prototyp des entwickelten Objektes
Abschlusskolloquium (Projektreflexion)

 

Ziel ist die Darlegung der methodischen Durchführung und Realisation des Projektes einschließlich einer adäquaten Präsentation. Hierbei wird auch die individuelle Projektleistung jedes einzelnen der Gruppe erörtert sowie die bei der Projekterstellung aufgetretenen Probleme und deren Bewältigung.


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Autor: Steffen Welker
E-Mail: welker@bbs1-kl.de

Letzte Aktualisierung:  16. Dezember 2009

 
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